Sonntag, März 06, 2011

Freiheit
























Was für ein Meisterwerk. Es tut mir leid, aber anders lässt sich dieses Buch kaum beschreiben. Jonathan Franzen hat mit "Freiheit" wirklich ein Wahnsinns-Buch über die amerikanische Gesellschaft geschrieben. Anhand einer manchmal skurilen und doch irgendwie ganz normalen amerikanischen Familie lässt er 30 Jahre USA an einem vorbeiziehen. In diesem Buch können wir Patty, Walter, Joey und Jessica Berglund beim Leben zu sehen. Aus ihren verschiedenen Blickwinkel erleben wir das Familienleben und das Leben in den USA, als einfache Beschreibung, als Biographie und aus der Sicht von Richard Katz, ein Studienfreund von Patty und Walter.
Es ist ganz sicher kein einfaches Buch. Deswegen habe ich auch irre lange gebraucht, um es durchzulesen. Nebenbei ging einfach nicht. Depressionen, falsche, nicht-erwiderte Liebe, Umweltschutz, Bill Clinton, George W. Bush, Barack Obama, Mountaintop mining in West Virginia, die Vogelwelt der USA, Erbstreitigkeiten, New York als Single-Falle voll mit Bohémiens, Basketball, Drogen, Studium, Musik... Die Themenvielfalt in Freiheit scheint unbegrenzt.
Großartig. Eins der beeindruckendsten Büchern, die ich gelesen habe.

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