Montag, Februar 15, 2010

Das rote Canapé
















Durch Zufall habe ich dieses Buch bei uns in der Buchhandlung gesehen und mal einfach so gekauft. Ob es das rote Cover, der Titel oder der Klappentext war, der mich dazu verführt hat, es einfach mit auf meinen großen Stapel an neuen Bücher zu tun und es zu kaufen - ich weiß es nicht mehr. Das Einzige was ich weiß, ist, das es kein Fehler war. Es ist ein Buch für dir ruhigen Stunden am Abend und für Männer wohl eher keine Leseempfehlung. Aber es war in den vergangenen Tagen mein persönlicher Tauchgang in den Feierabend. Ein bisschen habe ich das Rattern der Transsibirischen Eisenbahn noch in den Ohren und auch Anne und Clemence auf dem roten Canapé sind noch immer vor meinen Augen. Michèle Lesbre hat wunderbar Vergangenheit, Gegenwart und Traum ineinander verschmelzen lassen, ohne dass ich den Faden verloren habe. Zwischendurch habe ich mir allerdings gewünscht, dass ich zuvor Dostojevskis „Schuld und Sühne“ gelesen hätte. Aber auch ohne das Wissen, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und besonders der Schluss hat mich zutiefst berührt. Wundervoll.

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